Studientag


Rechtsextremismus

Das Erscheinungsbild und das Auftreten der Rechten in der Öffentlichkeit haben sich erheblich gewandelt. Ihre Propaganda zielt vermehrt auf Jugendliche ab und nimmt aktuelle jugendkulturelle Stile auf. Wir wollen Schülerinnen und Schüler für das neue rechtsextreme Vorgehen sensibilisieren, Hintergründe rechter Weltanschauung erklären und die Jugendlichen befähigen, selbstbewusst aktiv zu werden und nicht wegzusehen.

  • Woher kommt rechtsextremes Gedankengut?
  • Was ist Demokratie und was wollen "rechte Parteien"?
  • Was können wir aktiv gegen Rechtsextremismus tun?

Ausgehend von der historischen Entwicklung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg, wird aufgezeigt, wie sich Rechtsextremismus vom „Dritten Reich“ bis heute gewandelt hat. Das Aussehen und die Ziele von Neo-Nazis, Kennzeichen ihrer Musik, Form und Inhalte ihrer Internetauftritte und ihre mehr oder minder organisierten Zusammenschlüsse werden in Kleingruppen von den Jugendlichen selbst herausgearbeitet.
Zuletzt können in Rollenspielen verschiedene Situationen durchgespielt und im Forumtheater bearbeitet werden. Es geht darum, Strategien im Umgang mit Rechtsextremisten zu entwickeln, die eigenen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und Handlungskompetenzen zu erweitern.


Zielgruppe: Jugendliche ab der 9. Jahrgangsstufe Mittel-, Wirtschafts- und Realschule, Gymnasium und Berufsschule.
Dauer: ca. 6,5 Stunden
Kosten: 3,60 € pro Teilnehmenden + 1,50 € Eintritt in die Ausstellung "Faszination und Gewalt"

Teilnehmerinnen  und Teilnehmer knien auf dem Boden und gestalten ein Plakat
Plakatgestaltung zum Thema Rechtsextremismus