Spurensuche


Auf den Spuren des Nationalsozialismus in Nürnberg

Die „Spurensuche“ bietet die Möglichkeit, verschiedenen Aspekten der nationalsozialistischen Vergangenheit Nürnbergs nachzuspüren, sich mit der Instrumentalisierung der Nürnberger Altstadt durch die Nationalsozialisten, aber auch mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf das Gesamtgefüge der Nürnberger Altstadt zu beschäftigen. So fragen wir uns: Wie sah die Nürnberger Altstadt in den 30er Jahren aus? Was war hier los während der Reichsparteitage? Welche Plätze, Gebäude oder Häuser waren besonders wichtig bzw. auch unerwünscht? Wie ging es den Nürnbergerinnen und Nürnbergern damals, besonders der jüdischen Bevölkerung? Wie erlebten die Menschen die Bombennächte? Und wie sah die Altstadt nach dem Krieg aus?

Dabei erarbeiten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gesuchten Informationen vor Ort an verschiedenen Stellen der Nürnberger Altstadt in Kleingruppen mit Hilfe von Fotografien, Texten oder auch biografischen Schilderungen. Die Stationen sind dabei u.a. der Nürnberger Hauptmarkt, die Burg, aber auch die Stelle der ehemaligen Synagoge am Hans-Sachs-Platz. Wir begeben uns auch auf die Suche nach den Spuren der Kohns, einer ehemals bedeutenden Nürnberger jüdischen Familie, untersuchen die ideologische Bedeutung der Nürnberger Altstadt während der Reichsparteitage und beschäftigen uns mit deren Zerstörung im Januar 1945.

Anschließend werden die Ergebnisse geordnet und präsentiert. So entsteht ein Gesamtbild der Geschichte Nürnbergs im Nationalsozialismus.      


Zielgruppe: Jugendliche ab der 8. Klasse Mittel-, Wirtschafts- und Realschule, Gymnasium und Berufsschule.
Dauer: ca. 4 Stunden
Kosten: 3,60 € pro Teilnehmenden

Ein Foto zeigt den Synagogen Gedenkstein am Hans-Sachs-Platz
Gedenkstein für die Synagoge am Hans-Sachs-Platz