Das Erscheinungsbild und das Auftreten der Rechten in der Öffentlichkeit haben sich
erheblich gewandelt. Ihre Propaganda zielt vermehrt auf Jugendliche ab und nimmt aktuelle jugendkulturelle Stile auf.
Wir wollen SchülerInnen für das neue rechtsextreme Vorgehen sensibilisieren, Hintergründe rechter Weltanschauung erklären und die Jugendlichen befähigen, selbstbewusst aktiv zu werden und nicht wegzusehen.
Sind alle Skinheads rechtsradikal? Was bedeuten die Codes 88, 14, 28 etc.?
Welche Musik hören Neo-Nazis? Was wollen die Rechten überhaupt?
Und warum ist das Hakenkreuz in Deutschland verboten?
Viele Fragen, auf die es nur zum Teil konkrete Antworten gibt und die immer neue Fragen aufwerfen, werden an diesem Projekttag diskutiert. Zum einen geht es darum, die Wahrnehmung zu schärfen, ohne in Hysterie zu verfallen, und rechtsextreme Parolen erkennen zu können und zu hinterfragen.
Zum anderen geht es ganz konkret darum, Handlungsspielräume auszuloten, alter-native Strategien auszuprobieren und Mut und Sicherheit im Alltag zu gewinnen.
Zum Beispiel: Was tun, wenn vor der Schule die Schulhof-CD verteilt wird?
Was, wenn in der U-Bahn jemand Ausländer beschimpft? |